Streetbranding

Von admin, 29. Januar 2011 19:09

Streetbranding leitet sich ursprünglich von dem englischen Begriff “Branding” ab. Branding bezeichnete und bezeichnet auch heute noch, das Aufdrücken eines Brandzeichens an einem Tier. Nun handelt es sich bei Streetbranding nicht um Brandzeichen im wahrsten Sinne des Wortes, vielmehr insofern um Brandzeichen, als dass durch partielle Reinigung bestimmter Gegenstände ein Kontrast aus Verschmutzung und gereinigten Stellen entsteht und hierdurch eine neue Kunst- und somit auch Werbeform geschaffen wurde.

Ein anderer Begriff für die Kunstform des Streetbrandings ist: Reverse-Graffiti (übersetzt “umgekehrte Graffiti”). Es wird eben nicht, wie in der herkömmlichen Form, Farbe durch Sprühen aus einer Dose aufgetragen, sondern Farbe bzw. Schmutz von einer Oberfläche abgetragen. Um es bildlich zu veranschaulichen: Stellen Sie sich eine verschmutzte Autoscheibe vor, auf der mit dem Finger der Spruch geschrieben steht: Wasch mich! Dies ist Reverse-Graffiti in seiner einfachsten, aber auch anschaulichsten Form.

Der Vorteil hierbei liegt nicht nur im Detail, sondern vielmehr auch an den positiven Nebeneffekten. So bietet Graffiti natürlich eine effektive Werbung, wird jedoch dadurch eingeengt, dass es in vielen Fällen illegal und leider von Dauer ist. Nicht so das Streetbranding, dadurch das verschmutze Gegenstände, wie zum Beispiel Brücken, Betonpfeiler, Straßenwände usw. partiell gereinigt werden, stehen sie in keinem Konflikt mit den rechtlichen Bestimmungen. Auch erfüllt diese Werbetechnik von alleine weitere Anforderungen der Werbung: Keine Dauerhaftigkeit, niedrige Kosten, relativ geringer Aufwand, trotz alledem eine Kunstform, welche den Betrachter ins Auge sticht.

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